Portrait Josef Mann

M&S

MANN&SKRIPT
buch@mannundskript.com

Bilder und Texte

Palästinensischer Demonstrant in Bil'in

IDF BIL'IN

Friedensradfahrt Reparatur

Pressestimmen "Nie wieder Jerusalem?"

„Ein Roadbook“ schrieb der Autor auf die Titelseite: Roadbook - alles, was einem Radfahrer auf 3.712 km Radeln bewegt und durch den Kopf schießt oder in „Durststrecken“ lange begleitet. Die Landschaft in ihrer Gegenwart, die Geschichte - und dazwischen die tägliche Befindlichkeit und die Plagen, die sich die Gruppe von 20 Personen (darunter auch drei Frauen) für ihre Pilgerfahrt auferlegt hat.
Pax, 2/2011

Die so genannte „Friedensradfahrt“ von Wien nach Jerusalem war eines der herausragenden Projekte aus dem Lebenswerk des kürzlich verstorbenen ORF-Journalisten Werner Ertel. Das Buch von Josef Mann erzählt die Geschichte einer einmaligen Reise. Die „Friedensradler“ betreten politische, ethnische und religiöse Konfliktfelder der Vergangenheit und Gegenwart: Der erste Riss im „Eisernen Vorhang“ an der österreichisch-ungarischen Grenze, drei Monate bevor die Berliner Mauer fiel. Zerschossene Häuser, Panzer als Kinderspielplätze in Ex-Jugoslawien. In Novi Sad erinnert eine Skulptur an die mörderische Razzia von 1942, bei der von den Nazis und ihren Erfüllungsgehilfen tausende Juden, Serben und Roma in die Donau gestoßen wurden. In Bethlehem sperrt eine Neun-Meter-Mauer Menschen ein bzw. aus ...
Religion.ORF.at Tipps

Wien – Jerusalem in 40 Tagen, durch Orte, die der eine oder die andere von früheren Einsätzen gut kennt. Spannend die Geschichte: gegenseitiges Abschlachten überall und zu allen Zeiten.
Ab Tiberias im israelischen Jordantal werden Information und Schilderung von Begegnungen ganz dicht. Was ist passiert seit 1947, seit der Gründung des Staates Israel? Blutige Auseinandersetzungen, Tötung und Rache, Steine gegen Panzer, Vertreibungen, Verhaftungen nachts direkt aus dem Bett, Hauszerstörungen, Enteignungen und ab 2002 der Bau der „Mauer“ (Sicherheit gegen Selbstmordattentäter oder Vorwand, sich palästinensisches Land anzueignen?).
Auf den letzten Seiten des Buches kommt Friedenssehnsucht zu Wort, gewaltlose Lösungen des Konflikts werden ausgesprochen: die Palästinenser Noah Salameh (Muslim, Leiter des Zentrums für Konfliktlösung), Daoud Nassar (Christ in Bethlehem), Jeff Halper (Israeli und Gründer der Initiative gegen Hauszerstörung), die Israelin Roni Hammermann (Gründerin von Machsom Watch), der US-amerikanische Jude Yekeshel Landau (dessen Großeltern auf dem Wiener Zentralfriedhof begraben sind) und noch einige mehr.
Südwind – Magazin, Oktober 2011

Mit im Pulk radelte der Journalist, Historiker und Theologe Josef Mann. Der rote Faden seines Buches folgt der Radroute. Er reiht berührende Alltagsgeschichten, Reportagen zu politischen und religiösen Wegmarken aneinander – aus Gegenwart und Historie.
Das Buch ist ein Mix aus Geschichte und Geschichten über den Tag hinaus, das seinesgleichen sucht, weil selbst er-fahren, authentisch.
Kirche In 11/2011

Kann eine Radtour den Weltfrieden retten? Es war eine Tour durch Hitze und Kälte, unter größten körperlichen Strapazen und über politisch-religiöse Bruchlinien hinweg - mitten ins Zentrum des Nahostkonfliktes.
NÖN, 9. 3.2011

Zwei Jahre hat es gedauert. Aber jetzt sind die Geschichten, Notizen, Betrachtungen und Meditationen der 40-tägigen Friedensradfahrt 2009 von Wien nach Jerusalem zwischen Buchdeckeln verpackt. Die Friedensradfahrt für zuhause, nachvollziehbar im Liegestuhl. „Nie wieder Jerusalem ?“ titelt Josef Mann provokant. Da ist ein anderer Blick, ein anderer Ton angesagt. Das 300-seitige Paperback ist von Sachlichkeit und Fakten, historischen Kontexten und aktuell-politischen Bezügen bestimmt. Das „Roadbook“ ist locker geschrieben, phasenweise fast schnoddrig.
Vorarlberger KirchenBlatt, 29. Mai 2011

Zwanzig Männer und Frauen radeln in sechs Wochen von Wien nach Jerusalem, „um ein Zeichen für den Frieden im Nahen Osten zu setzen“. Der Plan klingt vollmundig!
Der Autor - Historiker, Theologe, Journalist und Hobbyradler - beschreibt Begegnungen und Begebenheiten „on the Road“. Er verschränkt in seinen Reportagen Geschichte und Gegenwart, leuchtet Hintergründe, insbesondere des Israel-Palästina-Konflikts, aus. Angesichts dieser Endlosschleife der Gewalt führt er oft mehr Fragen als Antworten ins Feld, ungeschützt, ungefiltert. Am Ende der vierzig Tage steht seine persönliche Erfahrung zu Buche: Du kannst keinen Frieden bringen, wenn in dir selber kein Frieden ist! Oder: Manche Wege soll man, ja muss man zurücklegen, um zu verstehen! Ein engagiertes Buch.
Versöhnung, Rundbrief 4/2011, Internationaler Versöhnungsbund – Deutscher Zweig

3712 leere Kilometer? Friedensradfahrt Wien - Jerusalem
> Stadt Gottes, Juli-August 2011